Ehemaliger Thaibox-Meister wegen tödlichen Raubüberfalls in Berlin zu sieben Jahren verurteilt

Ein ehemaliger Thaibox-Meister wurde wegen eines tödlichen Raubüberfalls in einer Bordellwohnung zu sieben Jahren Haft verurteilt. Das Berliner Landgericht befand den 47-Jährigen des Raubes mit Todesfolge für schuldig.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht zum 17. April 2023 im Stadtteil Friedrichshain. Während des Raubüberfalls schlug der Mann die 55-jährige Sexarbeiterin, wodurch sie tödliche Verletzungen erlitt. Sein 35-jähriger Komplize erhielt eine zweijährige Bewährungsstrafe.

Sie vermuteten, dass die Sexarbeiterin mehrere tausend Euro zu Hause hatte

Der Hauptangeklagte und sein Komplize vermuteten, dass die Sexarbeiterin mehrere tausend Euro in ihrer Wohnung hatte. Allerdings brachte der Raub nur etwa 25 Euro ein.

Das Gericht stellte fest, dass keine Tötungsabsicht bestand, jedoch die Handlungen fahrlässig waren und zum Tod des Opfers führten.

Der 47-Jährige wurde wenige Tage nach dem Vorfall festgenommen und befindet sich seitdem in Haft. Der Komplize, der an der Planung des Raubüberfalls beteiligt war und während der Tat vor dem Haus wartete, wurde im Oktober inhaftiert und später aus der Untersuchungshaft entlassen.

Beide Männer gestanden während des viermonatigen Prozesses. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Hauptangeklagten zwölf Jahre Haft wegen Mordes und für den Komplizen eine dreijährige Haftstrafe gefordert.

Der Verteidiger des Hauptangeklagten plädierte auf eine deutlich geringere Strafe, während der Anwalt des Komplizen Bewährung beantragte.

Das Gericht beschrieb die Männer als „nicht skrupellose Gewaltverbrecher.“ Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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